Etwas zu schnell nach Trainingsanfang in die neue Saison kam die Einladung von den Sportfreunden aus Puchheim. Waren nicht nur erst 3 Trainingseinheiten absolviert und ein Großteil der letztjährigen Meistermannschaft verhindert, man traf zudem auch ausschließlich auf Herrenteams.

Noch frisch und voller Kraft konnten die Damen im ersten Spiel gegen das Team Sternstunden (Herren des FC Stern und PSV München) lange mithalten und zeigten eine beeindruckende Defensivarbeit, die die Damen auch nach den ersten  Gegentreffer nicht ändern mussten. Das sah, zur Freude der Trainer, die im gegnerischen Team aufliefen, alles sehr schön und kompakt aus. Der Endstand von 0:8 war keinesfalls als Demütigung anzusehen. 

 Sternstunden

Das zweiten Spiel der Stern-Ladies, die zum ersten Mal mit zwei Schweizer Gastspielerinnen, die zur Zeit beim Stern München mittrainieren, am Start waren, gegen die Regionaligamannschaft des SV Nordheim wurde schon frühzeitig durch zahlreiche Schlagschüsse der beiden Stürmer aus Nordheim entschieden. Spielerisch und technisch konnten die Damen lange mithalten und etliche dieser Schüsse abblocken. Kurzfrist gelangen sogar zwei Anschlusstreffer. Der Endstand von 2:10 bedeutete die zweite  Niederlage, doch täuschte dieses Ergebnis, da fast alle Tore nur durch Gewaltschüsse der Nordheimer fielen. Gerade jetzt zum Oktoberfest, wo doch unsere Mädels alle kurze Dirndlkleider tragen, machen sich blaue Flecken in Ballform auf den Beinen nicht besonders gut. 

Spiel drei gegen die Gastgeber aus Puchheim verlief für die konditionell schon schwächelnden Damen zu Beginn hervorragend, konnten sie doch schnell 1:0 in Führung gehen und diesen Stand lange halten. Erst nach 5 Minuten gelang Puchheim der Ausgleich. Puchheim sichtlich gekränkt vom Zwischenstand spielte anschließend fast ausschließlich mit der ersten Reihe und konnte so doch noch einen eindeutigen Sieg erlangen. Ob man beim Stand von 13:1 noch jubeln und die Siegerfaust ballen muss, ist eine andere Frage. Manche Spieler brauchen das wahrscheinlich.

Auch wenn alle drei Niederlagen eindeutig ausfielen, ist das Trainergespann hochzufrieden, versuchte doch das Team bis zur letzten Sekunde zu kämpfen und die Vorgaben so gut als möglich umzusetzen. Sollten sich die anderen Damenmannschaften nicht wesentlich gesteigert haben, wird es vermutlich sehr schwer werden die Stern-Ladies in der laufenden Saison zu besiegen.