Deutschlands stärkstes Floorball Damenteam im Pokal gegen SG München/Kaufering 

Das zurzeit stärkste Floorball Damenteam Deutschlands der MFBC Grimma kommt am 16.11. nach Kaufering zum Pokalviertelfinale gegen die Spielgemeinschaft München/Kaufering.

Es ist eine ganz besondere Herausforderung mit der es die Spielgemeinschaft der Damen des FC Stern München und der VfL Red Hocks Kaufering  im Viertelfinale des Deutschlandpokals zu tun hat. Durfte sich die Spielgemeinschaft des amtierenden Meisters im Damen Kleinfeldbetrieb der Regionalliga Bayern, FC Stern München Ladies und des Vizemeisters aus Kaufering  im Achtelfinale noch über ein Freilos freuen, trifft es die bayrischen Damen jetzt ganz hart. Niemanden Geringeren als die Damen des MFBC Grimma bescherte die Auslosung als Gegner.

Der MFBC Grimma (Mitteldeutscher Floorball Club), in dieser Saison noch ungeschlagener Tabellenführer der 1. Bundesliga Ost, ist eine Kooperation der Floorballvereine SSC Leipzig, SV 1919 Grimma und Judokan Schkeuditz 2000 und ist seit etlichen Jahren eine Größe im deutschen Floorballsport.

Team MFBC Grimma

Als Vizemeister der Damen in den Jahren 2010, 2011, 2012, Pokalsieger im Jahre 2010/2011 verfügt der MFBC über einen Kader von 22 Spielerinnen unter Anderem mit 3 Spielerinnen aus der aktuellen Nationalmannschaft und 4 ehemalige Nationalspielerinnen.

 Nach dem gelungenen Start mit der Bayrischen Regionalliga der Damen in der Saison 2012/2013 und einem überraschen guten Abschneiden der bayrischen Damenauswahl bei der Deutschen U16 Meisterschaft in Quedlinburg, ist es für den Trainerstab, Jann Zurbuchen und Thomas Weinrich nur logischer Schritt  den nächsten Schritt zu wagen. Strebt doch der FC Stern an kurz- bis mittelfristig auch mit Damen im Großfeld Ligabetrieb teilzunehmen. Die Teilnahme beim Damenpokal ist hierfür ein perfekter Einstieg.

Der letzte Versuch von Damen aus Bayern sich national im Großfeld zu behaupten liegt schon 2 Jahre zurück. In der Saison 2011/12 versuchte eine Spielgemeinschaft aus München und Bonn im Pokal ihr Glück. Durch die große Distanz München-Bonn konnte man aber nie zusammen trainieren und traf sich nur zu den Pokalspielen, die damals noch in Gruppenspielen stattfanden. Außer zwei Unentschieden gab es damals aber nicht viel zu holen.  Schon damals bekamen es die SG mit dem MFBC Grimma zu tun. Der Endstand von 6:1 für den MFBC im letzten Zusammentreffen schmeichelt auch zweieinhalb Jahre später immer noch.

Vier Damen aus München aus der 2011er Spielgemeinschaft stehen auch dieses Jahr mit im Team. Der späte Saisonbeginn der bayrischen Kleinfeldliga, kommt unseren Damen sehr entgegen, hat man doch seit Mitte September Zeit sich auf das ungewohnte Terrain Großfeld vorzubereiten. Zwar trainieren die Damen aus München und Kaufering jeweils mit ihren Heimatvereinen für Großfeld,  zwei gemeinsame Abschlusstrainings müssen aber für die Teamzusammenführung reichen, kennen sich die beiden Teams doch schon seit Jahren.

Im 1/8 Finale  des Pokals traf Grimma vor zwei Wochen auf den TV Eiche Horn Bremen und konnte mit knapper Mühe noch den Sieg mit 1:2 für sich verbuchen und somit eine Runde weiter kommen. Leichter wird es dadurch für das unerfahrene Team aus Oberbayern aber dadurch auch nicht.

Zwar träumen schon einige Spielerinnen und Trainer vom Einzug ins final4  und von einer 1000 km Anreise zum Austragungsort , der Insel Föhr, auch der Trainer aus Grimma, Ralf Kühne,  fragte schon mal höflich nach, wie wir den denken die Reise zum Finale zu bestreiten, doch mit solchen Problemen beschäftigen wir uns erst nach dem Viertelfinale. Im schlimmsten Fall paddeln wir mit dem Schlauchboot zu der Nordseeinsel.

Wir hoffen auf zahlreiche Zuschauer und Fans die uns tatkräftig unterstützen und gnädig das eine oder andere Auge zudrücken, wenn einmal ein Pass nicht dort ankommt wo er eigentlich hin soll.

Die Hoffnung stirbt zu letzt.

Spielbeginn ist um 16.00 Uhr im Sportzentrum Kaufering, Bayernstrasse 17 in 86916 Kaufering

Etwas zu schnell nach Trainingsanfang in die neue Saison kam die Einladung von den Sportfreunden aus Puchheim. Waren nicht nur erst 3 Trainingseinheiten absolviert und ein Großteil der letztjährigen Meistermannschaft verhindert, man traf zudem auch ausschließlich auf Herrenteams.

Noch frisch und voller Kraft konnten die Damen im ersten Spiel gegen das Team Sternstunden (Herren des FC Stern und PSV München) lange mithalten und zeigten eine beeindruckende Defensivarbeit, die die Damen auch nach den ersten  Gegentreffer nicht ändern mussten. Das sah, zur Freude der Trainer, die im gegnerischen Team aufliefen, alles sehr schön und kompakt aus. Der Endstand von 0:8 war keinesfalls als Demütigung anzusehen. 

 Sternstunden

Das zweiten Spiel der Stern-Ladies, die zum ersten Mal mit zwei Schweizer Gastspielerinnen, die zur Zeit beim Stern München mittrainieren, am Start waren, gegen die Regionaligamannschaft des SV Nordheim wurde schon frühzeitig durch zahlreiche Schlagschüsse der beiden Stürmer aus Nordheim entschieden. Spielerisch und technisch konnten die Damen lange mithalten und etliche dieser Schüsse abblocken. Kurzfrist gelangen sogar zwei Anschlusstreffer. Der Endstand von 2:10 bedeutete die zweite  Niederlage, doch täuschte dieses Ergebnis, da fast alle Tore nur durch Gewaltschüsse der Nordheimer fielen. Gerade jetzt zum Oktoberfest, wo doch unsere Mädels alle kurze Dirndlkleider tragen, machen sich blaue Flecken in Ballform auf den Beinen nicht besonders gut. 

Spiel drei gegen die Gastgeber aus Puchheim verlief für die konditionell schon schwächelnden Damen zu Beginn hervorragend, konnten sie doch schnell 1:0 in Führung gehen und diesen Stand lange halten. Erst nach 5 Minuten gelang Puchheim der Ausgleich. Puchheim sichtlich gekränkt vom Zwischenstand spielte anschließend fast ausschließlich mit der ersten Reihe und konnte so doch noch einen eindeutigen Sieg erlangen. Ob man beim Stand von 13:1 noch jubeln und die Siegerfaust ballen muss, ist eine andere Frage. Manche Spieler brauchen das wahrscheinlich.

Auch wenn alle drei Niederlagen eindeutig ausfielen, ist das Trainergespann hochzufrieden, versuchte doch das Team bis zur letzten Sekunde zu kämpfen und die Vorgaben so gut als möglich umzusetzen. Sollten sich die anderen Damenmannschaften nicht wesentlich gesteigert haben, wird es vermutlich sehr schwer werden die Stern-Ladies in der laufenden Saison zu besiegen.


Auf geht´s in die zweite Saison !

Am 15.12. ist Anpfiff zur 2. Saison der Damen Verbandliga Bayern. Durch die Aufspaltung des Teams ESV und Friends  in die zwei Teams ESV Ingolstadt und SV Nordheim sind mit den Damen der Red Hocks Kaufering und den FC Stern Ladies vier Mannschaften für den Ligaspielbetrieb gemeldet.

Im Grunddurchgang spielt jedes Team zweimal gegeneinander. Am 6. April 2014 findet nach Vorbild des Final 4 von Floorball Deutschland das Finale der bayrischen Damenliga in Nordheim statt. Dabei trifft der Gruppenerste des Grunddurchgangs auf den Gruppenvierten und in der zweiten Begegnung der Gruppenzweite auf den Gruppendritten. Die Verlierer dieser beiden Partien spielen um Platz drei, die Gewinner kämpfen um den Meistertitel.

Nach einem Ausflug im Juni mit zwei Teams zum Chemnitzcup, Deutschlands größtem Mixed Turnier, wird seit dem 13. September auch beim Titelverteidiger, unseren Stern Ladies, wieder mit zwei Einheiten pro Woche ernsthaft trainiert.
Die erste Prüfung für die Mannschaft findet bereits am 22. September beim Einladungsturnier in Puchheim statt. Neben den Herren des FC Stern München treffen die Meisterladies auf das Herrenteams aus Nordheim und die Gastgeber aus Puchheim. Leider stehen zu diesem Zeitpunkt noch nicht alle Verstärkungen des Teams zur Verfügung.

 Chemnitzcup 2013

Um das große Ziel 2015 oder 2016 auch mit Stern Ladies im Großfeldspielbetrieb zu starten, wird ab Oktober eine der beiden Trainingseinheiten gemeinsam mit den Herren vom FC Stern auf Großfeld trainiert.

Gemeinsam mit den Damen der Redhocks aus Kaufering versuchen sich die Damen schon diese Saison als Spielgemeinschaft  „SG München-Kaufering“ am Pokalwettbewerb der Damen. Als niederklassigstes Team genießen wir dabei Heimrecht und hoffen auf eine Überraschung in der ersten Pokalrunde. Immerhin können wir auf die Bundesligateams wie Weißenfels, Grimma, Chemnitz oder Berlin treffen, die seit Jahren bereits am Großfeld zuhause sind.

 Lasst die Spiele beginnen.

 


 

 

PERFECT SEASON !!!!

 „Perfect Season  ist ein besonders in US-amerikanischen Sportarten wie American Football gebräuchlicher Begriff für die Spielsaison einer Mannschaft, wenn sie in ihr alle regulären Spiele  gewonnen hat. Das stellt für die Mannschaft einen über den damit verbundenen Titelgewinn hinausgehenden Leistungsbeweis dar – sie hatte eine wortwörtlich perfekte Saison.“ (Quelle: Wikipedia) 

Und unsere Ladies haben genau das vollbracht. Da nach dem letzten Spieltag bereits feststand, dass uns den Meistertitel niemand mehr nehmen kann, wurde vom Trainerstab von den Damen gefordert eine „Perfect Season“ abzuliefern. Die Trainingseinheiten nach dem letzten Spieltag in Kaufering wurden primär dazu genutzt Standardsituationen zu perfektionieren und das Tempo im Spiel zu steigern, und waren vielversprechend.

 Meistermannschaft

Am letzten Spieltag in Donauwörth sollte genau das um gesetzt werden: Die gegnerischen Mannschaften mit hohem Tempo und eintrainierten Spielzügen überraschen und so die Spiele  gewinnen.

Nachdem sich Kaufering und die Spielvereinigung Ingolstadt/Nordheim im ersten Spiel des Tages unentschieden trennten, konnte rechnerisch jedes dieser Teams bei einem Sieg gegen uns den zweiten Tabellenplatz in der Bayernliga erreichen, dem entsprechend waren beide gegnerischen Teams hoch motiviert.

Dann kam aber beim ersten Spiel gegen die Red Hocks Damen aus Kaufering bei unseren Mädels die Sache mit dem Kopf ins Spiel. Seit Saisonstart haben die Stern-Ladies größten Respekt vor der starken Mannschaft vom Lech. Anstatt sich auf die eigenen Stärken zu besinnen, klappte ab Spielbeginn gar nichts mehr. Die Standardsituationen wurden falsch ausgeführt, die Spielerinnen oft mehr als einen Schritt zu langsam, die Schüsse aufs gegnerische Tor viel zu selten. So rettete Sabine im Tor mehrmals gefährliche Situationen.

Das zu dem Zeitpunkt glückliche 0:1 durch Alex mit einem Heber war zwar schön rausgespielt, entsprach aber nicht dem tatsächlichen Spielverlauf. So konnte Kaufering nur 15 Sekunden später den Ausgleich herstellen und 5 Minuten später sogar in Führung gehen. Nach zahlreichen Pfostentreffern von Maria, konnte Ines auf Zuspiel von Maria 2 Minuten vor Ende der ersten Halbzeit das 2:2 erzielen. Kaufering hoch motiviert, spielerisch und auch konditionell sehr stark machte genau das, was sich eigentlich die  Sterntrainer ausgedacht hatten, nur die Ladies nicht umsetzten. So war auch das 3:2 für Kaufering in der 5. Minute der zweiten Halbzeit nicht überraschend. Als sich eine höhere Niederlage androhte, nahmen Jann und Tommi in der 9. Minute eine Auszeit und beschworen das Team noch mal auf seine Tugenden. Der Druck auf Kaufering wurde nach dem Timeout deutlich stärker. Nachdem Michi, Stürmerin aus der ersten Reihe, umgeknickt ist und in der Kabine durch unsere  Torfrau und Teamärztin Mi-Ra behandelt werden musste,  wurde kurzfristig ein Powerblock bestehend aus Zargu, Ines und Maria aufs Feld geschickt. Der konnte zum erlösenden 3:3 ausgleichen. Wie schon beim letzen Spieltag, setzte Kaufering alles auf eine Karte, nahm die Torfrau raus und versuchte mit 4 Feldspielerinnen wieder in Führung zu gehen, kassierte aber postwendend das 3:4 durch einen Schuss von Maria ins leere Tor. Das 3:5 wieder durch Maria nur 30 Sekunden später war dann auch der Endstand.

Angesicht von mehr als 10 Pfosten- oder Lattentreffern der  Sternladies und der großteils guten Verteidigung wurde auch dieses Spiel verdient gewonnen, obwohl in Summe nur für  fünf bis zehn Minuten gezeigt wurde, was dieses Team zu leisten vermag.

Der Fairnis halber muss man zugeben, dass auch Kaufering an diesem Tag durch ihren Kampfgeist und Siegeswillen durchaus den Sieg verdient hätte.

Im zweiten Spiel gegen die Damen des ESV & Frieds war von der „Kopfblockade“ aus dem ersten Spiel nichts mehr zu sehen. Auf Zuspiel von Ines  netzte Maria  bereits in der ersten Spielminute zum 0:1 ein, Zarguna folgte mit einem schönen Schuss ins Kreuzeck zum 2:0, Katharina erhöhte kurz vor der Pause zum 3:0. Nach dem Wiederanpfiff konnte zwar die Spielgemeinschaft auf 1:3 verkürzen, bekam aber postwendend durch Zargu wieder einen Treffer ins Kreuzeck zum1:4. Eine Minute vor Spielende gelang auch Alex endlich einer ihrer Hammer-Schlagschüsse aus dem Lauf – 1:5. Der Treffer von Ingolstadt zum 2:5 ärgerte nur noch unsere Torfrau Mi-Ra, konnte aber auch nicht mehr die „Perfect-Season“ der Stern-Ladies verhindern.

Ein großes Danke der Trainer an das gesamte Team, für das zielstrebige Arbeiten beim Training  und auf dem Spielfeld, zum Erreichen unser aller Ziel: Bayrischer Damenmeister.

Im Team standen:

Tor: Sabine und Mi-Ra
Verteidigung:  Simone, Ines, Mildred, Julia
Center: Zarguna, Katharina
Sturm: Michi, Maria, Stephanie, Alex
Trainer: Jann, Tommi

Um die lange Spielpause zwischen dem ersten Ligaspieltag in der Kleinfeld Damenliga zu überbrücken, wurde eine gemischte Auswahl der ZHS München (Zentraler Hochschulsport)  am 7.12. zu  einem Freundschaftsspiel eingeladen. Acht Jungs und drei Mädles in der Uni-Auswahl stellten sich dem aktuellen Tabellenführer der Damenliga. Leider gingen unsere Damen nicht mit der gleichen Leidenschaft in das Spiel, wie beim ersten Spieltag gegen  die Damen aus Kaufering und der Spielgemeinschaft aus Ingolstadt und Donauwörth.

Die Erinnerung an die letzten beiden Saisonen in der Herrenliga sitzt einfach noch zu tief in den Köpfen. Entsprechend verhalten gingen die Ladies ins Spiel. Die Änderungen in der Aufstellung, die durch die Abwesenheit von unserer langjährigen Spielmacherin Ingrid und durch Neuzugang Maria notwendig wurden, brauchten ein wenig Zeit bis sie fruchteten. Einige individuelle Fehler wurden sichtbar und konnten in den folgenden Trainings  bereits aufgearbeitet werden. Das Endergebnis von 4:8 für die Uni-Auswahl spiegelt aber vor allem den Unterschied der körperlichen Physis zwischen Damen und Herren wieder. Denoch gab es vom Gegner großes Lob für unsere Damenmannschaft und somit wurde ein Rückspiel im neuen Jahr schon ausgemacht.